Geschichten und Gedichte in Zigarettenform


Mama, warum weinst du?

 

Ich fragte eine junge Mutter, die mit zitternden Händen gerade eine „Kippe“ sich anzündete, wobei ich die Schachtel Marlboro aufhob, welche ihr aus den Händen fiel, ob das ihre Kinder wären, welche nicht älter als 3 Jahre zu sein schienen und an ihrer modischen Jeans sich versuchten fest zu klammern… „Natürlich!“ sagte sie stolz, wobei sie gleichzeitig den Rauch ihrer Zigarette inhalierte und fürchterlich zu husten anfing. Ihre Kinder schauten mit Sorgen in ihr Gesicht zu ihr hoch, welches sich farblich veränderte.

„Sie sind angeblich sehr stolz auf ihre Kinder!?“ Behauptete ich. Ihre Augen nahmen einen ausdrucksvollen Glanz an.                                                                                                          

 „Möchten sie, dass ihre Kinder, später ebenfalls rauchen?“ „Nein, oh nein - um Himmels Willen!!!“

„Was würden sie, für ihre Kinder, bereit sein zu tun?“ Fragte ich weiter…
„Alles, sogar mein Leben würde ich für sie geben…!“
„Da sind sie ja gerade dabei… ihr Leben zu geben, jedoch nicht zu Gunsten ihrer Kinder.“ Antwortete ich.
„Wie meinen sie das?“
Ich deutete auf die Zigarette, welche sie gerade wieder in den Mund steckte… Sie verschluckte sich, da sie etwas heftig antworten wollte, kramte ein Taschentuch aus ihrer Tasche und wischte ihre Tränen aus den Augen, und nach einer Weile sagte sie zu mir schroff, mit heiserer Stimme: „Das geht sie einen „Feuchten“ an… sich in meine Privatsphäre einzumischen! Hab mich in ihnen getäuscht…! Dachte sie wären ein Gentleman und nun…! Was wollen sie von mir?“ Sie fing wieder an zu husten. Diesmal drehte sie ihr Gesicht ab während sie ihre Augen trocknete und sich heftig schnäuzte.
„Sie haben keine Ahnung!“ Sagte sie dann.
„Wovon soll ich keine Ahnung haben?“ Fragte ich zurück.
„Von meinen Problemen! Kein ausreichend Geld, alleinerziehend… die Kinder, so klein…!“ Die Tränen schossen wieder aus ihren Augen. „Meine Tochter wird drei Jahre alt und ich bringe das Geld für den Kindergarten nicht auf, aber warum erzähle ich ihnen das alles, sie haben doch von dem allem keine Ahnung und kein Verständnis…!“

„Nein, dafür habe ich wahrlich kein Verständnis… nein!“ Flüsterte ich.
„Wie viel kostet denn der Kindergarten ihrer Tochter?“ Wollte ich wissen.
„Siebzig, etwa siebzig Euro im Monat!“ Sagt sie fast flüsternd.
„Wie viel rauchen sie am Tag, wenn ich fragen darf?“
„Eine Schachtel, aber ich versuche natürlich seit der Geburt meiner ersten Tochter, das Rauchen aufzuhören aber die Probleme häufen sich. Vielleicht ist es auch Sucht. Ich weiß nicht!“

„Und sie wollen wirklich alles für ihre Kinder tun – alles…!?

Sie sah mich nach dieser Frage stumm an und ihre Tränen rannen erneut über ihre Wangen. Diesmal nicht wegen Rauchen…

 

„Mama! Warum weinst du Mama!“


Zwei Lutscher            

Ich beobachte eine junge Mutter mit zwei kleinen Kindern beim Einkaufen…
Das Mädchen, das ältere von den beiden Kinder, zeigt ihrer Mutter die schönen Erdbeeren im Früchte-Regal und behauptet, dass diese besonders nahrhaft, ebenfalls sehr vitaminreich seien; hätte in der Schule ihre neue  Lehrerin gesagt, wobei die Mutter gestresst murmelt: „Viel zu teuer das alles! Fasst die Früchte nicht an!“. „Schau mal Mama, was sind die gelben Äpfel aber schön…?!“, staunte das Kind. „Das sind keine Äpfel. Das sind Kiwis – Kind!“, kommt die Antwort.

Die Mutter setzt ihre Suche fort und stöbert weiter in den Sonderangeboten herum, dabei wirkt sie - als sei sie auf der Flucht.     

Während die Mutter die Sachen, welche sie aus dem Einkaufskorb auf das Band legt, holen die beiden sich jeweils einen Lutscher aus einem Regal. Als sie das bemerkte schnauzt sie die beiden an: „Legt das aber sofort zurück! Aber jetzt gleich!“

Darauf die Tochter: „Aber Mama, hast du vergessen, dass du jedem von uns beiden einen Lutscher versprochen hast?“ „Dafür haben wir jetzt kein Geld…! Außerdem macht es eure Zähne kaputt! “, antwortet die Mutter. Die Größere legt den Lutscher widerwillig ins Regal zurück während die Kleine wie gelähmt ihren Lutscher mit ihren beiden kleinen Händen umklammert und ihre Tränen von ihrer Wange kullern.                 

„Mama, dafür haben wir doch den Ausflug zum Zoo absagen müssen, weil ebenfalls kein Geld vorhanden sei..!“, Sagt die größere von den Mädchen mit weinerlicher Stimme. „Ich wiederhole mich nochmals; dafür haben wir jetzt kein Geld! Kapiert?“, antwortet gestresst die Mutter.

Das Kind dreht sich zur kleinen Schwester und zieht ihr den Lutscher aus den  Händen, welchen die Kleine nur widerwillig hergibt und legt ihn langsam ins Regal zurück. Die Kleine folgt ihrer Schwester wobei sie ihren Schnuller von einem Mundwinkel in den anderen manövriert. Sie schaut noch einen Augenblick auf den Lutscher, dann kurz in die Augen ihrer Mutter, welche mit verbissener Miene sie mit dem Blick verfolgt. Daraufhin dreht sie sich um und läuft weiter der Schwester nach.

„Reich mir die Weinflasche her, Kind! Stell sie liegend auf das Band, dass sie ja nicht runterfällt!“, befiehlt die Mutter.

An der Kasse zeigt die Mutter mit gelblichem Finger auf die Zigaretten, welche hinter Verschluss seitlich des Förderbandes sind und schimpft schroff: „Macht jemand das Ding da auf!?“

Die nette Verkäuferin steht auf und fragt höflich: „Welche hätten sie denn gerne, gnädige Frau…? Sie sind so lieb, ihre zwei Kleinen!“ und neigt sich zur Seite, um zwei Lutscher aus ihrem Korb zu holen und sie den Kindern zu überreichen.                     

Die Mutter reißt gleich beim hinausgehen die Zigarettenschachtel auf und steckt sich eine Zigarette in den Mund. Zusätzlich kramt sie mit zitternden Händen in ihrer Tasche…


Wambi, die Fledermaus

 

Wambi findet bei ihrer Futtersuche, auf ihrer Flugreise eine noch glimmende Zigarette…

„Ob diese Zauberkräfte besitzt?“ Fragte sie sich. Der Mensch, benutzt so was und ist vielleicht deshalb das intelligenteste Lebewesen auf Erden, wie man so in der Tierwelt behauptet…?!“

Sie wollte das alles schon lange mal aus nächster Nähe betrachten, jedoch wich sie immer erschrocken vor den qualmenden Menschen zurück, welche vor ihren Wohnungen den Rauch in alle Himmelsrichtungen bliesen und fürchterliche Huste-Geräusche von sich gaben. Stinken, tat es auch… abscheulich!

Sie denkt sich aber, dass dies die Gelegenheit ist, das „qualmende Ding“ da auszuprobieren, um eben Zauberkräfte zu erlangen, jedoch zögert sie noch und überlegt… und da taucht, wie aus dem Nichts, gerade sein Vetter Thor auf, und staunt ebenfalls über das „Ding“, welches Wambi gefunden hat.

Neugierde und Wagemut überkommen ihn…und er fliegt näher ran.

„Hei Wambi, solch eine Gelegenheit, sollen wir uns nicht entgehen lassen…! Du glaubst doch auch an die Zauberkräfte, welche über dieses „Ding“ da, gemunkelt werden…!

Komm lass uns da mal den Rauch einatmen, so wie es auch Menschen tun!“

„Ach, ich weiß nicht so recht, Thor! Es wird aber auch davor oft gewarnt…!“ Sagt Wambi.

„Komm, sei kein Schwächling! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…!

Gib mir das mal rüber, ich zeige dir, wie das geht…!“ Richtet sich auf, indem er mit geballten Fäusten prahlerisch auf seine Brust klopft! 

„Leise…! Wispert Wambi. Mit deinem Getöse machst du jemanden auf uns aufmerksam, und wir werden es nie erfahren, wie Menschen so Intelligent geworden sind… Trotzdem möchte ich dich warnen…!“

„Tzz, tzz!“ Macht Thor, und saugt an dem einen Ende der Zigarette, wobei er die Augen weit aufreißt und seine großen Ohren steil nach oben legt.

Er zieht schnell dreimal hintereinander den Rauch ein, und im selben Augenblick, krümmt er sich vor Schmerz und fühlt mit rotem Gesicht und tränenden Augen, wie seine Lunge plötzlich glüht und er mühevoll nach Luft ringt, seine Füße geben nach, und nun liegt er auf der Seite gekippt und sein ganzer Körper verkrampft sich…

Wambi erstarrt vor Schreck - kann sich erst gar nicht rühren, und weiß nicht was sie tun soll. Jedoch bevor sie was unternimmt, rappelt sich Thor auf und sagt mit krächzender, fast unverständlicher Stimme: „ Wow… es wirkt!“  Fliegt jedoch in Zickzack, hustend auf und davon. Er wollte seine Schwäche vor seiner Cousine verbergen und schämte sich…

Wambi verliert schnell den Glauben, dass des „Ding“ vor ihr, jegliche Zauberkräfte besitzen könnte, und folgt im Stillen dem Treiben der Nacht, Fängt hin und wieder mal eine leckere Motte, welche ihr als Nahrung dient, und verliert keinen Gedanken mehr an das komische „Ding“, welches seinem Vetter ein so grauenvolles Husten gebracht hatte.

Der Zauber hat ihn wohl im Griff, denkt sie.

Nach einigen Tagen, nimmt sie ein Trauer-Geschrei in ihrer Behausung wahr und nähert sich vorahnend und zögernd der Menge, welche sich rund um eine hustende Gestalt am Boden gesammelt hat;

„Es ist Thor!“ Hört sie Stimmen flüstern… „Der hustet schon seit Tagen jämmerlich und gefährdet dadurch auch unsere Existenz… Der verscheucht mit seinem fürchterlichen Husten alle Motten und  Käfer, und nun liegt er selbst schwach vor Hunger am Boden…!“ „Armer Kerl!“ Sagt eine Andere Gestalt.

Wambi fasst sich ein Herz, bahnt sich einen Weg durch die Menge und kniet nun sprachlos, schluchzend vor ihrem Vetter…

Der sieht und erkennt Wambi, rafft sich hustend noch mal auf und sagt:

„Wambi, glaube mir… das „Ding“ ist… schlechte Medizin, und besitzt den Zauber… zum töten!

Bitte sag es allen, dass auf diese Weise… nicht gut sterben ist…!“

Seine Worte, lischt ein letzter Husten von seinen Lippen, und der Tod erlöst ihn schmerzvoll  von seiner Qual, und hinterlässt eine in Trauer weinende Menge…

Kinder! „Nicotin… ist des Teufels Medizin! Es greift dein Herz und tötet, mit Schmerz!                         

Dein, dich liebender Tod

 

Hei Alter! Kommst du etwa aus der Schul?

Finde die Zigarette, in deinem Mund –

Mega cool!

 

Eines weiß ich schon ewig und längst;

dass… je früher du mit Nicotin anfängst,

und dummerweise für Krankheit wirbst

auch etwa schneller durch Krebs stirbst!

 

Ich bin… dein dich liebender Tod,

und mache dir hier ein Angebot!

Nimm zu Nicotin – Drogen und Alkohol,

dann fühl ich mich in deiner Nähe wohl!

 

Mach dieses sehr Früh und geschwind…

blas fleißig deine Gesundheit in den Wind!

Dann verspreche ich dir, dass wir beide –

viel schneller vereinigt sind…!


Die weise Oma


Meine Oma, ist eine alte weise Frau;

meine Zukunft, mit ihren Sprüchen ich Aufbau!

Fragte ich sie wegen Drogen, Alkohol, Rauch,

ob ich im Leben so einen Mist etwa auch brauch?

Daher sagte sie, das sei ihr damals verboten;

sowas würden nur Nutten machen, Asoziale

und Idioten!

„Du aber.. sollst gesund dich mehren,

deine Kinder und Enkel ebenfalls ehren.

Sollst nicht Genuss und Sucht  vorlügen;

und mit dem Zeug – dir Krebs zufügen…

Deshalb wünsche ich dir – Vernunft,

und denke bitte – an deine Zukunft!“


Beim Doktor

 

Nach gründlicher Untersuchung runzelt der Doktor die Stirn und schaut seinen Patienten mit ernster Miene an;
„Also da gibt’s einiges, was ich bei ihnen festgestellt habe und besprechen muss!
Rauchen sie?“
Der Mann wird rot und sagt zögernd, dass er gerade aufhören wolle…
„Dazu würde ich ihnen dringend raten, wenn sie noch eine Weile unter den Lebenden verweilen wollen!“, erwidert der Doktor.
„Natürlich werde ich ihren Rat befolgen! Gesundheit ist mir sehr wichtig! “, antwortet der Patient.
„Vor oder nach dem Essen? Und wie oft soll ich das pro Tag denn machen, Herr Doktor?“  


Guten Morgen, Mensch!

Lieber Mensch, von Nah und Fern,
wünsch dir, einen schönen Morgen!
Habe dich - eben zum beißen gern;
Wegen Gesundheit – habe ich Sorgen!

Du nimmst Drogen kiffst, Alkohol saufst;
zum Leben, das ganz sicher nicht brauchst!
Nur dann wird es uns auch ewig geben,
wenn du achtest, auf gesundes Leben!

Du sicher nicht zu der Intelligenz gehörst,

wenn du dein Leben auf diese Weise zerstörst!

Benutze deinen angeborenen Verstand;

lebe dein Leben in Würde und Anstand!

 


Hallo Raucher,

Kostenlos Lungenkrebs zu vergeben…!
Das erleichtert, um etwas - euer Leben
welches durch Husten – vergeudet,
sinnlos teure Gesundheit verschleudert!

Braucht keine Zeit mehr verbrauchen
mit teurem, unsinnigem Rauchen...!
Könntet mit beiden Händen lenken
Zigaretten-Geld, euren Kindern schenken
welche es in eigene Bildung stecken;
nicht fördern – törichtes Verrecken!

Der Staat wird nicht mehr fördern,
die Bank mit Defizit - nicht nörgeln!
Die Räume... für Atemluft - frei...!
Ja, jawohl ich bin dabei!


Hätte ich's gewusst!


Nicotin, ist des Teufels Medizin…!
„Hätte ich’s gewusst, hätte ich’s nicht getan;
wenn das Leben durch rauchen vertan…!“
Mensch! Geh mit gutem Beispiel voran!

Hat die „Erfahrung“ dich nichts gelehrt?!
Sind denn deine Kinder dir nichts wert?
Deine Seele wird dann dem Teufel gehören
wenn Krebszellen deine Lunge zerstören…!

Anstatt deinen Kinder aufbauen ihre Zukunft
zerstörst du deine Familie mit Unvernunft!
Deine Kinder, werden sagen – am Sterbebett:
Meine Alte, mein Alter… der war ein Depp!


Hör zu Mensch!  Aus meiner Sicht,

wo der Teufel wahrlich liegt verborgen;

Ist es nicht nur - einzig meine Pflicht,

um deine Gesundheit mich zu sorgen!

Ob Crystal-Meth, Alkohol oder Nicotin…

sollst du bitte nicht mehr konsumieren,

da es führt – zu Krebs und Tode hin

und du dein Leben kannst verlieren!

Wieso tust du dir so was denn an?

Bist‘ von allen guten Geistern verlassen?

Der Teufel, dich nun verderben kann…

wo hast du deinen Verstand gelassen?

Intelligent – ist das aber sicher nicht,

dass du den „Mist“ auch finanzierst…

Deine Familie, führst du hinters Licht

wenn dumm nach diesem Gifte gierst!

Du wirst deinen Kindern es vererben,

die wahrlich stupide, kranke Zukunft!

Sie gehen dann direkt in ihr Verderben,

im Eilmarsch, und mit Satans Zunft!


Mensch, lass mich bitte leben!
Bin doch noch ein junger Vampir!
Wenn ich beiße, werde ich geben
laut Mythos - ewiges Leben Dir!
Jedoch lässt du dich doof umwerben,
von Alkohol, Crystal-Meth und Nicotin
so werden wir bald beide sterben;
Unsere Welt, geht für ewig - dahin!

Ich suche, nach gesundem Blut
denn es tut meiner Seele gut;
wenn Mensch Gesundheit wählt
sich nicht mit Drogen quält
dem Teufel - sich nicht least
nicht mehr Verdorbenes frisst
auf seine Vernunft mal hört
und nicht den Globus zerstört
welcher sowieso nicht ihm gehört!

Mensch, nimm doch an Vernunft!
Denk an meine – wenn nicht an deine
- schöne Zukunft!

Was ich mache...?

Ich suche, nach gesundem Blut
denn es tut meiner Seele gut
wenn Mensch Gesundheit wählt
sich nicht mit Drogen quält
dem Teufel - sich nicht least
nicht mehr Verdorbenes frisst
auf seine Vernunft mal hört
und nicht den Globus zerstört…
welcher sowieso nicht ihm gehört!

Mensch, nimm doch an Vernunft!
Denk an meine – wenn nicht an deine
- schöne Zukunft!


Skully the Smoker

Komm doch mal her und rauche;

Ich nur deine Seele brauche…!

Ob heimlich, zuhause oder Schul‘;

Scully, findet das Mega Cool.

Dein Atem stinkt dann richtig gut

Küssen tut dich nur noch der Tod.

Lungen und deine Zähne faulen…

Skully könnte vor Freude jaulen.

Tust dem Tod dein Dasein geben;

verlierst doch nur dein eigenes Leben!

Wenn dein Abgang richtig weh tut;

Skully, findet das super – gut.

Mensch – rauch, rauch und rauch!

Kiff, schnupf nimm Drogen und sauf!

Ich bete mit dir an… die Unvernunft,

denn du hast gar keine Zukunft!

Mensch, du bist so richtig dumm!

Frag mich bitte nicht warum!

Weil du nach Sucht so gierst;

unsinnig - Gesundheit verlierst!


Hallo mein Engel,

„Nenn mich nicht so Mom!“, erwidert Hope, indem er seine Schultasche, auf den mit Zigarettenstummel gepflasterten Rasen wirft.

„Was ist mit dir los, mein Schatz?!“, fragt die Mutter stirnrunzelnd.

„Habe dir doch gesagt; nenn mich auch nicht so…!“- blickt immer auf einen Pulk Jungs, welche miteinander verschmitzt tuscheln und verstohlen zu ihm grinsen.

„Bin immerhin bald sechzehn!“, murmelt Hope fast unverständlich.

Die Mutter zündet sich wieder einen „Stängel“ an, wobei sie gerade die halb gerauchte Zigarette eben achtlos fallengelassen hatte.     

Hope bückt sich danach - zieht zweimal kräftig, unter entsetzten Augen seiner Mutter, an der Zigarette, fängt plötzlich an zu husten und übergibt sich fast würgend mit vorgebeugtem Körper… 

Die Mutter schreit entsetzt: „Was machst du da, zur Hölle!? Was ist das eben gewesen? Ich fasse es nicht…!“

Hope kann gerade mit krächzender Stimme und tränenden Augen sagen: „Dann gib mir doch eine von dir, aus der Schachtel!“ Er greift nach der Hand, wo seine Mutter die Zigarettenschachtel vor Schreck zerdrückt festhält.

Die Jungs drüben reißen vor Überraschung erstmal die Augen auf, an dem was sich vor ihren Augen da bot und fangen dann fürchterlich an zu lachen…

„Hope! Was ist in dich gefahren, Junge?!“, sagt sie, langsam zu sich kommend.   „Du bist ja noch ein Kind…!“ Sie bückt sich abwertend zu dem Jungen.

Hope wischt sich die Tränen, aus noch gerötetem Gesicht;

„Ein Kind, hä!? Du hast mir den Namen Hope gegeben! Du sagtest, ich sei deine Hoffnung…! Wofür?“

Die Mutter schaut ihn erstarrt an. Es verschlägt ihr die Sprache was sie da hört:

„Ich kann genauso sterben wie du! Ich nehme mir das Recht dazu!

Mir verbietest du – was du eben aber selber machst!?“  

„Junge, hör mal zu! Ich bin nun mal erwachsen und du…!“ „Ein dummes Kind, was!?“, Greift er ihr ins Wort.

„Junge, davon kriegt man Lungenkrebs und kann davon sterben…!“, erwidert sie. „Genau… oder landet im Rollstuhl wegen Raucherbein! Und ich, als dein Kind - muss dich dann versorgen und pflegen…!?

Du gibst jetzt Geld aus, welches wir dringend für nützliche Dinge brauchen, zerstörst deine Gesundheit - und ich - muss für diesen Blödsinn später blechen…! Ja, dann bin ich wohl der Dumme, was?!“ 

Anwesende Elter bleiben nachdenklich, wie angewurzelt stehen und der Pulk Jugendlicher – verzieht sich schleichend…